Innenarchitektur: NFO - Architecture
Projektkoordination: Primat RD
Auftraggeber: Universität Zagreb – Fakultät für Maschinenbau und Schiffbau
Fotografie: Ante Dvoravić
Fertigstellung: 2025
Produkte: CELOO schallabsorbierende Sessel, CELOO Sitzpoufs, CELOO Tische
In den Gemeinschaftsbereichen von Universitäten übernehmen Flure und Foyers nicht nur eine Erschließungsfunktion, sondern dienen auch als Aufenthaltsorte zwischen den Lehrveranstaltungen. Das Projekt reagierte auf drei zentrale Aspekte:
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klare Funktionen schaffen, ohne die Bewegungsflüsse einzuschränken
- den anonymen Charakter großer, homogener Flächen aufbrechen
- Komfort und Langlebigkeit bei intensiver Nutzung sicherstellen
Das von NFO entwickelte Konzept basierte darauf, die bestehende Gebäudestruktur zu erhalten und um eine funktionale Ebene zu ergänzen, die die Nutzung des Raumes neu organisiert.
Zum Einsatz kam die modulare VANK_CELOO Kollektion mit Sesseln, Poufs und Tischen, entwickelt für Bildungsräume wie Universitätsflure, Foyers und gemeinschaftliche Bereiche bei Hörsälen.
Die Elemente wurden in kleineren Gruppen entlang der Verkehrsflächen sowie in Zonen bei Hörsälen und verglasten Bereichen angeordnet.
- Die Anordnungen schaffen natürliche Aufenthaltsorte, ohne den Nutzerfluss zu behindern.
- Leicht geneigte Sitzpositionen unterstützen kurze Pausen und die Nutzung mobiler Geräte. Poufs dienen als flexible Sitzmöglichkeiten oder Ablageflächen. Tische ermöglichen das Abstellen von Laptops oder Unterlagen.
- Die Möbel sind für öffentliche und Bildungsräume konzipiert, in denen Langlebigkeit, einfache Pflege und Komfort für viele Nutzer entscheidend sind.
- Die differenzierte Farbgebung der Synergy-Bezüge fungiert als Orientierungssystem im Raum und durchbricht die Monotonie der Architektur.
- Weiche, gepolsterte Formen absorbieren teilweise Schall und reduzieren Reflexionen harter Oberflächen.
Die Verkehrsflächen der Universität wurden um klar definierte Nutzungsbereiche ergänzt, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Studierenden entsprechen.
Flure und Foyers fungieren heute sowohl als Durchgangszonen als auch als Orte für kurze Aufenthalte, Erholung und informelle Begegnungen. Die architektonische Struktur blieb unverändert, während die Nutzung deutlich vielfältiger und intuitiver wurde.